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01.08.2021

Es geht vorwärts und das freut mich. 

Ab jetzt darf in der Praxis das Vorgespräch wieder ohne Maske geführt werden, der Raum ist gut durchlüftet und es kann Distanz gehalten werden.

Das freut mich vor allem, weil ich tatsächlich viele meiner KlientInnen seit 1,5 Jahren nicht mehr unverhüllt gesehen habe - sie mich auch nicht. Und es freut mich auch, dass Erstgespräche mit neuen KlientInnen so von Angesicht zu Angesicht geführt werden können. Das ist nicht nur persönlicher, es ist auch aus dem Aspekt der ganzheitlichen Anamnese sinnvoll.

Während der Behandlung sind die Masken immer noch empfohlen, ausser, es sind beide geimpft. Da ich aber a) gegen Impfprivilegien bin und b) weiss, dass viele Menschen sich mit Maske trotzdem sicherer fühlen, würde ich das gerne vor Ort und individuell handhaben.

Das sieht nun also so aus: 

  1. Maskenpflicht in den allgemeinen Räumen der Praxis, Eingangsbereich, Wartezimmer, WC

  2. Händewaschen, etc. bleibt

  3. Fürs Vorgespräch und die Anamnese, ziehen wir die Maske aus

  4. Für die Behandlung, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, ziehen wir die Maske wieder an

  5. Für das Nachgespräch ziehen wir die Maske erneut aus und bei der Verabschiedung schenken wir uns wieder ein unverhülltes Lächeln.

Näheres dazu: OdA KT  BAG   Kanton BS 




EMOTIONEN IIN EINER KRISE

Erklärungen nach TCM





In dieser Zeit von Corona, Selbstisolation, Quarantäne, erleben wir alle verschiedene Phasen, verschiedene Emotionen. So kann ein Tag voller Zuversicht und Freude sein, der nächste Tag voller Wut, an einem Tag sorgt man sich und tags darauf kommt die Angst oder die Depression. 

Das ist ganz normal, diese Phasen durchläuft man auch, wenn man auf Reisen, in den Ferien, in einem Ferienlager ist. Da gibt es manchmal auch Wut oder Aggression, weil man sich eingesperrt fühlt, nicht frei agieren kann, aus Rücksicht auf andere oder aufgrund eines Flug- oder Reiseplanes. Man hat Freude, dass man endlich in den wohlverdienten Ferien ist, das geliebte Meer oder die Berge vor sich hat. Man denkt an die Lieben zuhause, ob es ihnen gut geht, ob alles in Ordnung ist, oder an das, was einem erwartet, wenn man wieder zurück kommt. Es kommt manchmal auch Heimweh oder Sehnsucht auf, die einem traurig stimmt. Und zu guter letzt gibt es auch in den Ferien oder in ganz normalen Zeiten Ängste, die einen einholen, sei das Existenzangst, Angst vor etwas Neuem, etc.

Diese Emotionen sind also ganz alltäglich, nur nehmen wir sie in dieser Zeit intensiver wahr. Das Alleinsein wirft uns mehr auf uns selbst zurück, man hat weniger Ablenkung und mehr Zeit sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Nun liegt es an uns selbst, das Beste daraus zu machen, die ruhige Zeit positiv nutzen. Der kleinen innere Stimme mehr Raum zu geben, in sich zu gehen und schauen, was man da so findet, Müll aussortieren, Altes verarbeiten, etc. Nicht, dass das ein Zuckerschlecken ist, aber es kann durchaus Sinn machen, diese verschiedenen Emotionen zu lokalisieren und bewusst zu erleben. Denn die Wut, zum Beispiel, kann ja auch Aggressiv machen, sie verlangt nach Entladung und dies muss gut kontrolliert abgearbeitet werden. Am besten wäre Bewegung an der frischen Luft, joggen, Vitaparcours, etc., sich richtig auspowern halt. Da derzeit nicht alle raus können muss man sich vielleicht mit einfachen Übungen begnügen, Kniebeugen, Liegestützen, Rumpfbeugen und das alles bei geöffnetem Fenster. Die Körperzellen brauchen viel frische Luft. Und übrigens, auch die Ernährung und der Alkoholkonsum spielen dabei ein grosse Rolle.

Alles in allem müssen wir uns jetzt fit machen oder fit halten, physisch und psychisch, für alles, was nach dem Rückzug kommt. Denn es wird kaum mehr so sein, wie es mal war.

Gemäss den 5 Elementen gibt es 5 Emotionen und die dazugehörigen Organe: 

  • Holz/Leber = Zorn

  • Feuer/Herz = Freude 

  • Erde/Milz-Bauchspeicheldrüse = Grübeln 

  • Metall/Lungen = Traurigkeit

  • Wasser/Nieren = Angst ​​​​​​​