REZEPTE FÜR DESSERTS

SÜSSES.-muss sein...

...aber ich möchte wissen, was drin ist. Also muss es selbst gemacht sein.
















MARONIKUCHEN MIT HAGENBUTTENCRÈME


MARONIKUCHEN:

4 Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen

4 Eigelb mit ca. 50g braunem Zucker schaumig schlagen,

400g Maronipürée/Vermicelle einarbeiten,

50g gemahlen Mandeln,

Mark v 1/2 Vanillestängel

1/2 Päckli Backpulver (ca. 2 Tl.)

200g geschmolzene Butter, alles zusammen einarbeiten, ganz zum Schluss den Eiweissschnee sachte unterziehen und die Masse in eine gebutterte und mit gem. Mandeln ausgeschlagene Springform geben und im vorgeheizten Backofen, bei ca. 220°, ca. 30' backen. (nach 20' mal mit Stricknadel einstechen, bleibt nichts vom Teig hängen, so ist der Kuchen bereits durch gebacken.)


HAGENBUTTENCRÈME:


ca. 400g Buttenmost-Konfitüre mit

300g Bifidus-Joghurt oder Magerquark gut verrühren und zum Schluss ganz sachte

1/4l sehr steifen Rahm unterziehen. 










BROWNIES MAISON

Es war einmal an einem Regensonntag: die Lust am Backen und am Essen war gross, doch die Vorbereitung darauf vernichtend klein. Also schaute sie, was es noch alles im Haus hat.

Da waren Eier, Butter, sehr gut gelagerte Baumnüsse, die noch geschält werden mussten und diverse sehr dunkle Schokoladenresten. Daraus wurden dann diese beinahe schwarzen Brownies.

Rezept:

50g Butter mit

ca. 200-220g sehr dunkler Schokolade, hier waren ca. 20g davon schwarze Ovomaltine-Schokolade, langsam in einer Pfanne zum schmelzen bringen.

80-100g brauner Zucker mit

2 Eier schaumig rühren

1 Tütchen Vanillezucker und

1 Prise Salz mit rühren,

ca. 50g helles Dinkelmehl und

70-100g zerkleinerte Baumnüsse untermische, diese Masse mit der Schokolade-Butter-Masse sachte vermischen und ca. 20x20cm gross auf ein Blech streichen, bei etwa 200°, 15 Min. backen. Noch warm, nicht ganz heiss, in gewünschte Vierecke schneiden und dann auskühlen lassen.












MOUSSE AU CHOCOLAT

Rezept für ca. 6 Personen:
4 Eiweisse mit
1 Prise Salz zu Schnee schlagen
4 Eigelbe
50g Zucker Schaumig rühren, bis Masse weisslich
3.5 dl Vollrahm Steiffen
300-350 g Crémant-Schokolade (zwar zählt auch hier die Qualität, doch ein zu hoher Kakao-Anteil wird klumpig)
mit 2-3 El starker Espresso, langsam unter Rühren schmelzen lassen
ca. 2.5 cl. Rum od. Kirsch Langsam dazu rühren, Masse sollte zum Schluss glänzig sein.
Mit Spachtel, Eigelbmasse in Schokoladenmasse unterziehen, Rahm unter ziehen, Eiweiss unterziehen und die Masse vorsichtig in ein Gefäss oder mehrere kleinere Gefässe abfüllen.

Mindestens 6h kühl stellen, damit es fest wird.
Beim Schöpfen, den Löffel jeweils erst in heisses Wasser tauchen, dann geht das Mousse besser vom Besteck und es sieht schöner aus.














COCOCOTTO MIT ROTEN BEEREN (Vegan)
dieses Rezept ist so einfach, dass ich es als dubelisicher bezeichnen würde.

Zubereitungszeit 5 Minuten, abkühlen 2 Std.

Rezept für 4 Personen:

1/2l Kokosmilch in Pfanne geben, dem entsprechende Menge
Agar-Agar dazu, (je nach Marke verschiedene Stärke)
1 Tütchen Vanillezucker oder 1/2 Vanillestängel ausgekratzt ca.
2 El brauner Zucker (je nach dem wie süss es sein soll, man kann auch probieren und nach süssen) etwas abgeriebene
Zitronen- oder Limetten- Schale alles zusammen unter Rühren aufkochen und in passende Gefässe füllen. Sind keine Dessertschalen vorhanden, so funktioniert's auch in passenden Tassen oder Gläsern.
Die gewünschten Beeren (hier Erd- Stachel- und Johannis- Beeren) mit etwas Zucker aufkochen und auch auskühlen lassen. Sie dürfen aber gerne auch warm auf das kühle Dessert drapiert werden.















PANNA COTTA

Im Winter nicht grad saisongerecht, aber die Rhabarber hatte ich noch im TK vom Sommer her. Und das nicht saisonale hat sich bei mir dann auch grad gerächt, nach einem schön wärmenden Eintopf und Rotwein, hat mich das Dessert total herunter gekühlt. Hier trotzdem das Rezept:

4 Personen, Dauer ca. 10', Kalt stellen min. 2 Std.

6dl Halbrahm
2-3 El brauner Zucker
1 Vanilleschote der Länge nach geteilt und das Mark mit Messer ausschaben und zum Rahm geben.(Schote auch mitkochen)
1 Tüte Agaragar aus Migros (von Morga würde 1/2Tl reichen) Alles zusammen aufkochen und etwas nachziehen lassen, immer wieder rühren. Vanilleschote entfernen und die Flüssigkeit in 4 kleine Schalen/Formen verteilen. Kalt stellen.
 
Dazu kann man auch warme Beeren oder irgendwelchen Kompott reichen. Saisongerecht wäre zum Beispiel etwas mit caramelisierter Orange.














VEGANER OSTERKUCHEN

Meine Grossmutter würde sich wohl im Grabe umdrehen, bei ihr waren da noch 6 Eier im Rezept, ich hab's schon vor Jahren auf 1-2 reduziert und nun auch noch auf vegan umgemodelt.


1/2l Soyamilch erwärmen und

50g Weizengriess einrühren,

50g gemahlene Mandeln,

1 Päckli Vanillezucker,

1 Prise Salz,

2-3 El brauner Zucker,

2 El Mandelmus

1-1.5 abgeriebene Zitronenschale,

1 Hand voll Weinbeeren oder je nach dem auch mehr, alles zusammen mit dem Griess und der Milch zu einem dicken Brei verarbeiten

2 El Mehl mit 1/2 Päckli Backpulver vermischt ganz am Schluss einrühren.


Diese Masse nun auf ein mit veganem Blätterteig (was die meisten auch sind) ausgelegten Kuchenblech verteilen und ca. 30' Min bei 200° backen.

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen.


Achtung: hochverdichtete Masse! Reicht also gut für 8 Personen zum Dessert oder Zvieri.













RHABARBERBISKUIT
​Zubereitungszeit ca. 15' Backzeit ca. 40'

Den Boden einer Springform von 24 cm Durchmesser buttern und bemehlen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

500 gr. Rhabarber waschen, rüsten und in Würfel schneiden.

100 gr Butter mit
200 gr braunem Zucker und
1 Päckchen Vanillezucker mit Mixer geschmeidig rühren.
3 Eier nacheinander unterschlagen, abgeriebene Schale einer
1/2 Zitronen und etwas Ingwer fein gerieben dazu geben,
200 gr. Mehl mit
1/2 Päckchen Backpulver mischen und unterrühren. Dann den Rhabarber beifügen.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 180' auf unterster Rille ca. 40' backen. Mit einer Stricknadel oder einem Holzspiesschen den Stichtest machen. Wenn beim Einstechen kein Teig daran kleben bleibt, so ist er durch gebacken, ansonsten Backzeit verlängern.-kann ja je nach Ofen etwas verschieden sein.

Auskühlen lassen, Ring von Form entfernen und den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.









ZWETSCHGENWÄHE (Vegan)
Zubereitungszeit ca. 10' Backzeit ca. 30'

1 Blätterteig rustico (Migros), in einem runden Backblech auslegen, mit einer Gabel einstechen und mit gemahlenen
Mandeln oder Haselnüssen, etwas
Zucker und Zimt bestreuen.
ca. 600g reife Zwetschgen, aufschneiden, entsteinen, oben einschneiden und schön angeordnet auf dem Teig verteilen.
Zum Schluss nochmals etwas Zucker darüber streuen und bei ca. 210.220° ca 30' backen. Einfach solange, bis die Früchte schön saften und ev. an den Spitzen leicht braun werden. Nach dem Backen nochmals mit Zimt bestreuen.











FRÜCHTEWÄHE mit Guss
Der Klassiker, um verschrumpeltes Obst zu eliminieren.-hier Äpfel.
Soll der Kuchen am nächsten Tag auch noch essbar sein, so nehme ich meist den Mürbeteig oder Kuchenteig, denn Blätterteig macht recht schnell schlapp.
Ofen auf 210° vor heizen
1 Teig nach Wahl in Kuchenblech auslegen und mit einer Gabel einstechen, ca. 1/3 Päckli gemahlene Mandeln, etwas Zucker und etwas Zimt darüber streuen, eine Hand voll Rosinen darauf verteilen ca. 4 Äpfel klein geschnitten ebenso darauf verteilen Guss: 1 Ei 1 Päckli Vanillezucker 1 El brauner Zucker 1 Prise Salz, alles zusammen verquirlen und darüber giessen.
ca. 20-30 Min backen.
Tipp: Rosinen gebe ich nur bei Apfel- oder Birnen-Wähe dazu. Und meist auch noch etwas abgeriebene Zitronenzeste. Mit Mandelsplitter bestreut ist auch toll.

HIER WIRD ES WEIHNÄCHTLICH:









PAIN D'EPICE

Vorbereitungszeit 10', Backzeit 45'
250g. Vollkornmehl 200g. Flüssiger Honig 50g. Rohrzucker 1dl. 1/2 Rahm 1 Sachet Vanillezucker 1/2 Sachet Backpulver 1-2 El Lebkuchengewürz, ja nach Lust auf Scharf und Geschmack (Zimt, Nelken, Ingwer, Muskat) 1 El Anis
Alles zusammen zu einem Teig verarbeiten, in eine gebutterte und bemehlte Cakeform füllen und bei ca. 170°, 45 backen. Mit Stricknadeln oder Holzspiess einstechen, um zu sehen, ob's durchgebacken ist.-bleibt was kleben, so ist der Kuchen innen noch roh.

Bild: Pain d'epices in Stücke geschnitten und einzeln verpackt, ein Stück Naturseife dazu, dies ergab ein hübsches kleines Geschenk für all meine treuen Klientinnen und Klienten.












ECHTE BASLER BRUNSLI (ohne Mehl!)

500g Zucker (ich nehme inzwischen braunen)
500g gemahlenen Mandeln
200g schwarze Schokolade, geraffelt (8-tung: grosse Schweinerei)
2-3 El Cacaopulver, schwarz
15g Zimt (ca. 2 Kl, es kann später nachgewürzt werden)
2-3g Nelkenpulver
4 Eiweisse verquirlt aber nicht steif geschlagen
1-2 El Kirsch

Alles zu einem Teig zusammen fügen (8-ung Schweinerei) und ein paar Stunden kühl stellen.
Auf Zucker ca. 2 cm dick aus wallen und die Formen ausstechen, auf Backpapier über Nacht trocknen lassen.
Bei 250° 3-5 Min backen (je nach Dicke)

Das Rezept ist für eine grosse Menge berechnet und kann natürlich auch halbiert werden.
Die Qualität der Gutzi steht und fällt natürlich auch mit der Qualität der Zutaten. Es muss nicht grad Die Luxusschokolade sein, doch würde ich auch von der Billigsten abraten.